Ein Sturm zieht auf

Wegen dem Titel bitte keine Angst, das Wetter soll besser werden. Hab ich jedenfalls gehört. Heute gibt’s ein neues Bild, daher der Titel; wieder mal eine Langzeitbelichtung, allerdings (fast) ohne Wasser.

Entstanden ist das Bild für den „DarkSide“ Contest auf PSD-Tutorials. In diesem Bereich findet zum ersten Mal ein Fotografiecontest statt; bisher ging es immer um Composing. Als Thema hatte ich mystische/unwirkliche Landschaften vorgeschlagen, was dann auch breite Zustimmung fand. Das hatte ich jetzt davon.

Abgesehen davon, dass ich momentan sowieso alles was geht mit Graufilter fotografiere, ist eine Langzeitbelichtung für so ein Thema wirklich gut geeignet. Vorraussetzung ist natürlich, dass sich etwas bewegt. Das mehr oder weniger durchwachsene Wetter kam mir da sehr entgegen. Wolken waren immer genug vorhanden und windig war es auch.

Also bin ich an einem nicht unbedingt schönen Nachmittag losgezogen. Vor kurzem hatte ich auf KWERFELDEIN einen Artikel zum Thema „Straßenfotografie“ gelesen. Eigentlich ja nicht so meins, interessant fand ich aber die Idee sich beim Fotografieren ein Zeitlimit zu setzen.  Ich zitiere dazu mal aus dem Artikel:

„Die Zeitvorgabe finde ich auch sehr wichtig, denn ohne Zeitlimit tendiert der Mensch zur Faulheit. Oder habt ihr schon mal besser gearbeitet, als ihr nicht unter Zeitdruck gestanden habt?“

Gelohnt hat sich der Versuch gleich doppelt.

Ersten hatte ich wirklich den Eindruck effizienter zu arbeiten und zweitens wäre ich ohne die Zeitvorgabe wohl noch nicht kurz vor meinem Auto gewesen als es anfing wie aus Eimern zu kübeln.  Also setzt euch ruhig auch mal eine Zeitvorgabe oder nehmt einen Schirm mit, ein Regenhut reicht definitv nicht um trocken zu bleiben.

Zur Bearbeitung möchte ich nicht mehr viele Worte verlieren, das sind nur ein paar Gradationskurven. Falls es jemand etwas detailierter wissen möchte einfach melden.

Belichtet wurde übrigens 60 Sekunden bei f/22. Kamera EOS 450D mit Tokina 12-24mm auf Stativ mit Graufilter

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