Landschaftsfotos mit Blitzlicht – geht das?

Kurz und knapp – ja das geht. Wie genau, das will ich dir hier in diesem Video einmal zeigen. Für das Bild, das du in der Vorschau siehst habe ich das vorhandene Umgebungslicht mit dem Licht einiger älterer Aufsteckblitze vermischt.

Der Trick dabei ist folgender: Den Anteil des natürlichen Lichts kannst du, wie gewohnt, über Blende, ISO und Verschlusszeit steuern. Das Blitzlicht interessiert sich allerdings für die Verschlusszeit der Kamera herzlich wenig.

Das liegt daran, dass der Blitz eben nicht die ganze Zeit leuchtet, sondern nur für einen sehr kurzen Moment „blitzt“. Das geht viel, viel schneller als die Kamera für die Belichtung des Bildes braucht. Man nennt die Dauer, die der Blitz leuchtet „Abbrennzeit“ und die liegt bei Aufsteckblitzen, wie ich sie hier verwende, bei einer 1/1000 Sekunde oder noch kürzer.

Trotzdem kannst du die Verschlusszeit nicht beliebig kurz machen. Irgendwann (meist so ab 1/160 oder einer 1/250 Sekunde) kriegt es die Kamera nämlich nicht mehr gebacken, den Blitz in dem Moment auszulösen, wo das Bild belichtet wird.

Wie hell der Blitz im Bild am Ende ist kannst du also nicht mit der Belichtungszeit bestimmen. Mit Blende und ISO funktioniert das aber nach wie vor wunderbar.

Wenn du also den Blitz im Bild heller machen willst, öffnest du die Blende oder erhöhst die Empfindlichkeit und verkürzt gleichzeitig die Belichtungszeit um genauso viele Stufen.

Diese ganzen Paramter (Blende, Zeit, ISO) sind meist in Drittel- oder halben Blendenstufen geregelt. Das heißt wenn du die Blende um drei „Klicks“ öffnest, musst du die Zeit um drei kürzer machen.

Eigentlich gar nicht kompliziert. Im Video erkläre ich das aber noch etwas anschaulicher. Das hier war wirklich nur die Kurzfassung für die ganz Ungeduldigen 😉

Wenn dir das Video gefallen hat, dann lass mir doch hier einen Kommentar da oder gib dem Video auf Youtube einen Daumen hoch, damit ich weiß, ob ich mehr solcher Videos machen soll.

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