Was tun mit fertigen Fotos?

Ich stehe bis zu den Knien im Wasser. Meine Füße versinken im Schlamm.

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Ein prüfender Blick. Noch nicht ganz.

Ich verschiebe den ganzen Aufbau ein paar Zentimeter nach links.

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Nochmal prüfen. Das sieht gut aus!

Jetzt nur noch alles wieder heil ans Ufer bringen. Nicht auf den glatten Steinen ausrutschen. Ein Schritt, noch ein Schritt, da ist ein Stein, noch ein Schritt, geschafft!

Was sich hier ein bisschen wie eine Indiana Jones Geschichte liest, ist tatsächlich nur der ganze normale Fotoalltag.

Hier stand ich tatsächlich mitten im Wasser, um das Bild zu machen

Naja nicht ganz normal. Täglich stehe ich jetzt nicht in irgendwelchen Flüssen oder Bächen, aber es kommt vor.

Und seien wir mal ehrlich: Das ist doch ein Teil davon, was uns an unserem Hobby so gefällt. So ein bisschen Abenteuer, neue, fremde Orte erkunden.

Mir macht das jedenfalls Spaß.

Und das Allerbeste: Wir bringen die tollsten Erinnerungsstücke von unseren Ausflügen mit. Fotos!

Wenn wir nach der Tour also wieder zuhause sind, wird die Speicherkarte an den Computer angeschlossen und die Beute auf die Festplatte übertragen. Anschließend bearbeitet und dann…

Ja, was denn dann eigentlich?

Dann liegen die Bilder auf der Festplatte rum und setzen langsam virtuellen Staub an?

Da hattest du so einen tollen Tag und die Erinnerungen daran vergammeln im Rechner…

Natürlich kannst du deine Bilder auch in den sozialen Netzwerken oder auf Fotoplattformen teilen. Davon gibt’s ja auch jede Menge.

Leider ist die „Lebenszeit“ eines Fotos dort meist nicht mehr als ein Blinzeln. Die Flut an Bildern ist so gewaltig, dass einzelne Fotos einfach mit der Masse weggespült werden.

Versteh‘ mich nicht falsch, ich finde das schon eine tolle Sache Bilder online zu zeigen. Das ist zumindest mal eine gute Möglichkeit deinen Freunden die neusten Fotos zu zeigen. Auf einer eigenen, kleinen Foto-Webseite geht das natürlich auch. Macht wirklich Spaß so eine Seite 😉

Und du musst deine Bilder nicht auf irgendwelchen Servern, die weiß ich nicht wo stehen, hochladen.

Auch wenn wir unsere Bilder nicht mehr auf Papier bringen müssen, um sie richtig anschauen zu können, ist das trotzdem nicht verboten.

Natürlich kannst du nicht jedes Foto daheim an die Wand hängen. Früher oder später gehen dir nämlich die Wände aus, da bin ich sicher.

Aber das ein oder andere Lieblingsbild schön groß macht schon was her.

Das sollte aber ein Bild sein bei dem du sicher bist, dass du es nicht nach einem Jahr nicht mehr sehen kannst. Also am besten keins auswählen, das du gerade erst geschossen hast.

Was ich sehr gerne mache ist meine Bilder auf schönes Papier drucken lassen. Ich bin ja kein Fan von Fotopapier. Selbst die matten Varianten sind mir noch zu glänzig.

Mein Lieblingspapier ist deshalb auch das Hahnemühle PhotoRag, ein Papier aus Baumwolle. Das ist matt und hat eine schöne Struktur. Genau mein Ding.

Weil es anhand von Beschreibungen nicht ganz einfach ist die Anmutung eines Papiers zu beschreiben, kannst du dir bei vielen Anbietern auch ein Set mit Papiermustern zuschicken lassen.

Ich lasse meine Bilder übrigens bei Saal Digital drucken.

Meine Foto-Serien hebe ich dann auch gleich in deren Postumschlägen auf und hole sie immer mal wieder raus, um mir die Bilder anzugucken. Auf Papier ist es einfach was Anderes. Ich mag das sehr.

Auch eine tolle Sache sind Fotobücher. Das will ich demnächst unbedingt mal machen. Ein ganz tolles Video, wo es auch um‘ Erstellen eines Fotobuchs geht kam letztens bei Krolop&Gerst raus, als Zusatzfolge zum Urlaubs-Foto-Crashkurs. Schau mal rein, Martin gibt wirklich super Tipps!

Und jetzt?

Jetzt bist du dran. Erzähl mir was du mit deinen Bilder machst. Hast du auch ein Lieblingspapier?

Schreib’s mir hier drunter als Kommentar!

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4 Gedanken zu “Was tun mit fertigen Fotos?”

  1. Hallo, also meine Fotos „versauern“ meistens auf der Festplatte. Von dem einen oder anderen Urlaub mal eine Foto-CD mit Musik untermalt um sie bei Freunden zu zeigen. Oder mal ein Fotobuch von Hamburg. Ansonsten immer wieder mal am PC was ansehen. Eine eigene Homepage habe ich nicht. Und so sammel und sortiere ich und finde dann vielleicht als Rentner mehr Zeit um mich um die schönen Erinnerungen zu kümmern. ☺

    1. Hallo Claus,

      da hatte ich gar nicht mehr dran gedacht, Foto-CDs sind auch eine tolle Sache (so lange sie nicht zu lange dauern :D)

      Danke für den Tipp 🙂

  2. Ein Lieblingspapier habe ich eigentlich nicht.
    Vor ein paar Jahren, als die Firma Data-Becker dicht gemacht hat, habe ich dort so ziemlich alles eingekauft, was an Fotopapier noch zu bekommen war, so das ich bis heute noch sehr viele unterschiedliche Papiersorten Daheim habe und immer mal unterschiedliche Arten ausprobiere.
    Meine besten Fotos aber, zumindest die, welche ich für die besten halte 🙂 Lasse ich immer online bei Cewe-Foto in dem Format A4 entwickeln. Diese Bilder Sammel ich dann entsprechend in unterschiedlichen Mappen. Sie dienen mir somit als Backup und, wenn ich Lust auf um dekorieren habe, ist es ganz einfach einige aus diesen Mappen zu entnehmen und gegen die, welche schon in der Wohnung hängen, auszutauschen 🙂

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