Makro, die Erste – Tropfen

Vor ein paar Wochen hab‘ ich mir endlich ein „richtiges“ Makroobjektiv gegönnt.  Inzwischen ist die erste kleine Serie fertig, außerdem sind noch ein paar Tipps und Tricks mit an Bord, natürlich passend zum Thema Makrofotografie.

Die Bilder heute drehen sich um Linien und Formen, daher auch wieder in schwarz/weiß. Alles unbekanntes Gebiet und so gar nicht meins, bisher jedenfalls. Bin gespannt was ihr davon haltet (Zum Vergrößern anklicken).

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Auch wenn das hier die ersten Bilder sind, konnte ich doch schon Erfahrungen sammeln, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Vollständig sind diese Tipps mit Sicherheit nicht, wer also noch etwas hinzufügen will, ich würde mich freuen.

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  • Stativ – wer eines hat, unbedingt benutzen. Makroobjektive sind zwar in der Regel lichtstark, allerdings wird die Schärfeebene sowas von winzig, wenn man nahe dran ist, dass man um’s Abblenden nicht rumkommt.
  • Spiegelvorauslösung – einschalten. Bisher konnte ich mir nicht vorstellen, dass das irgendwas bringt. Aber legt mal eine Hand an’s Stativ und lasst den Spiegel hochklappen. Die Erschütterung durch den Spiegelschlag ist deutlich zu spüren.
  • Bildstabilisator – Makroaufnahmen generell vom Stativ ist Quatsch. Optimal ist natürlich mit, aber es gibt einfach Situationen,  in denen ein Stativ nicht so aufgestellt werden kann, wie man es gerne hätte. Ein Stabi ist kein Muss, aber ab und an hätte ich gerne einen. So muss ich die Blende öffnen oder die ISO hochdrehen.
  • Autofokus – abschalten. Wenn man richtig nah dran ist trifft der nicht mehr viel. Durch die winzige Schärfeebene lässt sich manuell recht gut fokussieren, das klingt zwar paradox, ist aber wirklich so. Noch besser geht Scharfstellen im Liveview.

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Zum Schluss noch ein kleiner Tipp für alle, die auch gerne Wassertropfen fotografieren wollen. Man kann natürlich früh morgens oder nach einem Regenschauer rausgehen.  Auch wenn das Licht morgens nicht zu verachten ist, kann es gut sein, dass erst am Abend die Sonne so steht, wie man sie braucht. Außerdem holt man sich am Morgen und nach Regen schnell mal eine nasse Hose.

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Einfacher geht das zum Beispiel mit einer Sprühflasche mit Zerstäuber. Ich habe hier bei drei Aufnahmen ein mit Leitungswasser gefülltes Nasensprayfläschchen benutzt. Das ist sehr handlich und passt problemslos in die Hosentasche. Der Sprühnebel ist so fein, dass die Tröpfchen wunderbar auf Blättern und Blüten hängen bleiben. Bei merfachem Sprühen wachsen die Tropfen an, aber nicht übertreiben, sonst kullern sie wieder runter.

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