USA sehenswert #2: Lubec, Maine

Der zweite Teil unserer Fahrt durch Maine sollte mit einem kleinen Umweg enden. Wir wollten in Lubec, der östlichsten Gemeinde der USA, in einem alten Farmhaus übernachten. Wir starteten morgens recht früh in Kingfield, da wir ebenen einen Umweg fahren wollten, der sich aber durchaus gelohnt hat, um das vorweg zu nehmen.

Es ging also weiter Richtung Südosten hin zur Küste an die Grenze des Bundestaates. Hier gibt es zahlreiche kleine und große Buchten, das Land verläuft hier regelrecht im Zickzack. Die Gezeiten sind hier recht stark, sodass man bei Ebbe sehr viel Land sieht, bei Flut hingegen die ganzen „Bays“ wieder volllaufen. Die Buchten ziehen sich oft so lang, dass man gar nicht richtig merkt, dass man hier am Meer ist, sondern eher den Eindruck eines Flusses bekommt.

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Eine der vielen Buchten auf dem Weg nach Lubec. Hier konnten wir uns etwas die Beine vertreten bevor es zurück auf die Straße, rechts im Bild zu sehen, ging.

Lubec selbst ist ein unscheinbares Örtchen mit einem kleinen Ortskern direkt am Wasser. Nach Norden und Süden erstrecken sich entsprechend die North und die South Lubec Road. Unsere Unterkunft sollte irgendwo entlang der North Lubec Road liegen, leider hatte unser „Host“ keine Hausnummer angegeben und telefonisch erreichen konnten wir mit unseren Handys niemanden. Glücklicherweise konnte uns ein Eingeborener mit seinem Telefon aushelfen. Sodass wir noch vor Einbruch der Dunkelheit am „Bold Coast Seaweed House“ ankamen. Hier nächtigen während der Saison auf die Männer der „Seaweed Crew“, die mit Schlauchbooten entsprechend den Gezeiten hinausfahren und „Seaweed“ ernten. Im September war die Seaweed-Saison allerdings schon vorbei und die Crew außer Haus.

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Unsere Gastgeberin Rose ließ es sich auch nicht nehmen uns eine Schale davon zum Probieren zu geben. Es war knusprig, da getrocknet, und schmeckte nach Salz und im Abgang altem Fisch.Würg. Aber gesund sollte es sein, na immerhin…

Die Gegend um Lubec ist wirklich sehr schön durch den Wechsel zwischen Wald und Wasser. Dazu viele Wanderwege, die scheinbar immer weiter ausgebaut und befestigt werden. Am Abend unserer Ankunft konnten wir noch eine kurze Runde drehen und den Sonnenuntergang genießen bevor es Nacht wurde. Am Morgen unserer Abreise fuhren wir noch zum Leuchtturm am südlichen Ende und spazierten dort eine Runde durch den Wald. Hier wurden Tonnen von Erde zu einem Wanderweg aufgeschüttet und befestigt. Dazu einige Holzkonstrukte für Aussichtspunkte in den Wald gezimmert. Hier kann man sicher auch einiges entdecken.

Auf der Kanada-Themenseite findet ihr noch mehr hilfreiche Tipps und eine Liste lohnenswerter Reiseziele.

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