Kanada sehenswert #2: Gaspésie Nationalpark

Nach unserer Übernachtung in Cap-Chat hatten wir am nächsten Morgen noch etwas Zeit, bevor wir uns in Richtung unseres nächsten Etappenziels auf den Weg machen mussten. Also fuhren wir die Route 132 ein Stück Richtung Osten zurück um dann nach Süden auf die Route 299 abzubiegen, die uns direkt durch den Gaspésie Nationalpark führen würde.

Der Park zeichnet sich vor allem durch die vielen Berge und Gipfel aus, die man dort erklimmen kann. Es gibt ein großes „Visitors Center“, wo man Informationen zu den verschiedenen Aktivitäten bekommt. Es werden auf geführte Touren zu verschiedenen Themen, etwa Elche beobachten, angeboten. Ein Großteil der Möglichkeiten hat mit Wandern zu tun, wenn ich mich richtig erinnere sind auf vielen Wegen sogar Fahrräder verboten. Es gibt aber auch einige Seen im Park, sodass auch diejenigen, die sich gerne in ein wackeliges Boot setzen wollen, auf ihre Kosten kommen. Allein schon wegen der gewaltigen Fläche des Parks könnte man hier problemlos ein bis zwei Wochen Urlaub in den Bergen machen, wäre aber trotzdem in längstens einer Stunde am Meer.

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Am Mittag wollten wir weiter fahren, also entschieden wir uns für den Trail zum Gipfel des Mont Ernest-Laforce. Der Weg war nicht zu lang und versprach einen guten Ausblick auf die umliegende Landschaft. Anfangs sieht man davon noch nicht viel, erst weiter oben werden die Bäume weniger und geben den Blick frei. Trotz der vielen Schilder auf dem Weg nach oben ließ sich leider kein einziger Elch blicken. Insgesamt trotzdem eine schöne Tour, auch wenn ich das Wasser lieber mag.

Mehr Infos zum Park und den Freizeit- und Übernachtungsmöglichkeiten gibt’s auf der Webseite. Auf der Kanada-Themenseite findet ihr noch mehr hilfreiche Tipps und eine Liste lohnenswerter Reiseziele.

 

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