Worauf ihr beim Kauf eines Stativkopfes achten solltet

Es gibt natürlich eine Menge unterschiedliche Bauweisen bei allen Arten von Köpfen, die hier alle zu nennen einfach nicht möglich ist, einen Teil der gängigen Typen hatte ich vor ein paar Wochen schon vorgestellt.

Macht euch Gedanken wo ihr mit Stativ fotografieren wollt, welcher Kopf für euch da am besten passt. Wenn ihr unsicher seid könnt ihr mir gerne auch schreiben.

Worauf ihr beim Kauf achten solltet

Der Kopf sollte eure Kamera-Objektiv-Kombi tragen, die maximale Tragkraft kann ruhig etwas höher angegeben sein als das Maximalgewicht eurer Ausrüstung. Ein Kilogramm Luft nach oben muss man nicht lassen aber man sollte es eben nicht auf die Spitze treiben.

Außerdem achtet darauf, dass der Kopf, wenn ihr ihn festgestellt habt, nicht nachsackt, sich also noch einen oder zwei Millimeter bewegt. Im Bildausschnitt macht sich das direkt bemerkbar und nervt total.

Das Gewicht und die Größe können auch relevant sein. Wenn ich im Studio fotografieren will ist mir das ziemlich egal. Mache ich aber eine zweiwöchige Alpenwanderung bin ich dankbar für jedes Gramm, das ich nicht tragen muss. Das größere Einsparpotential hat hier aber das Stativ.

Schnellwechselsysteme

Was ist das jetzt wieder? Ganz einfach, funktioniert folgendermaßen: Ihr schraubt eine Metallplatte an das Stativgewinde eurer Kamera an; der Stativkopf hat eine dazu passende Haltevorrichtung, in die die Platte eingeschoben/geklemmt wird. So muss man nicht jedes mal schrauben.

Feisol-004
Arca-Swiss kompatible Schnellwechselplatte von Feisol

Viele Hersteller kochen hier ihr eigenes Süppchen, einen wirklichen Standard gibt es nicht, am nächsten kommen dem noch Arca Swiss beziehungsweise Schwalbenschwanzprofile. Das ist die Bauweise des gleichnamigen Herstellers, die von einigen anderen entsprechend übernommen wurde, somit sollten Arca Swiss kompatible Köpfe und Platten untereinander auch passen. Leider ist das nicht immer der Fall. Zudem beschränkt sich die Kompatibilität oft auf das Schwalbenschwanz-Profil, nicht aber auf die zusätzliche Sicherung über einen Stift, der ein herausrutschen verhindert.

Witzigerweise, zumindest ist das mein Eindruck, sind Schnellwechselsysteme bei den ganz billigen und bei den ganz teuren Ausführungen nicht integriert, sprich man muss einen Schnellspannadapter mit passender Platte extra kaufen.

Ansicht des Manfrotto Schnellwechselsystems
Schnellwechselvorrichtung des Manfrotto 410 Getriebeneiger

Eine perfekte Lösung habe ich leider noch nicht gefunden, deshalb empfehle ich bis dahin, nutzt die Platten des Herstellers. Wirklich relevant wird das Thema ohnehin erst, wenn ihr entweder mehrere Köpfe oder mehrere Kameras/Objektive mit Stativschellen nutzen wollt ohne immer umbauen zu müssen.

Und welcher Stativkopf ist jetzt der Beste?

Die Antwort ist wie so oft „es kommt darauf an“. Wenn ihr meinen Artikel zu den verschiedenen Typen gelesen habt, schaut am besten mal beim Amazon rein und benutzt die Filtermöglichkeiten um die Auswahl weiter einzugrenzen. Dann könnt ihr sehr gezielt Köpfe auswählen, die Bewertungen lesen und gegebenenfalls gezielt nach dem Modell suchen.

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